„Als größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet Professor Dr. Harald Lesch den Klimawandel und seine Folgen. Auch wenn das Thema momentan von der Corona-Krise überlagert werde, würden viele Regionen der Erde davon bereits jetzt mit dramatischen Folgen eingeholt. „Verdrängen ist ein Verbrechen an unseren Kindern“, so der Wissenschaftler. Bei der Bewältigung dieser enormen Herausforderungen sieht er die Bildung und insbesondere die Schulen in einer Schlüsselrolle.
Lesch: „Verdrängen des Klimawandels ist ein Verbrechen an unseren Kindern“
„Das Thema Nachhaltigkeit ist eine epochale Herausforderung für die Gesellschaft und damit auch für uns an den Schulen“, bekräftigt BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann. Sie betont, dass Schule den gesellschaftlichen Wandel zwar nicht alleine bewältigen könne, sie aber die Grundlage für ein Umweltbewusstsein bei der jungen Generation lege. Bereits Kinder müssen verstehen lernen, warum die Klimakrise eine existentielle Bedrohung ist und erleben, dass es auch auf ihr Handeln ankommt.