"Überall fehlen Lehrerinnen und Lehrer, Personal ist kaum zu finden. Schwer verständlich, warum der BLLV nicht an der hohen Teilzeitquote rütteln will, meint unser Autor.", so die Überschrift über dem letzten Samstagsbrief der Mainpost. Zu Beginn des Briefes steht die Freude des Autors über eine großartige Landesdelegiertenversammlung in Würzburg:
"Liebe Frau Fleischmann,
schön, dass Sie in dieser Woche zum Jahrestreffen des Lehrerverbandes BLLV nach Würzburg gekommen sind! Über Bildung kann man nie genug diskutieren. Und das möchte ich auch in diesem Samstagsbrief gerne machen..."
"Ganz einfache Lösungen" für den Lehrkräftemangel?
Nach der Einleitung kommt das große "ABER", denn der Tenor des Samstagsbrief ist ein anderer: Der BLLV zeichne zu Unrecht, das Bild eines kurz vor dem Zusammenbruch stehenden Bildungssystems, "in dem die Lehrkräfte von der Politik im Stich gelassen fast schon verzweifelt um die Bildung unserer Kinder ringen müssen." Dieses vom BLLV gezeichnete Horrorbild trage dazu bei "dass sich immer weniger junge Menschen in Bayern für den Lehrerberuf entscheiden". Außerdem verdienten die Lehrkräfte in Bayern sehr gut und sollten Arbeitszeit verlängern.