Diskriminierung aufbrechen

Wir leben in einer Welt und auch Gesellschaft, die leider nicht so perfekt sind, wie wir es uns wünschen würden. Im Alltag können wir nicht die ganze Zeit darüber nachdenken. Dennoch ist es belastend. Wir bekommen täglich etwas über Krieg, Unterdrückung, Klimakrise und anderen Problemfeldern mit. Zudem erleben wir im Alltag Ungerechtigkeiten und Diskriminierung. Ob LGBTQI*-Feindlichkeit, Antisemitismus, Antiziganismus, Antislawismus oder Rassismus, verschiedene Fragen kommen uns - mal mehr und mal weniger - in den Kopf:

  • Warum liegt es in der Natur des Menschen in Konflikt-, Katastrophen oder Kriegssituationen eine Bevölkerungsgruppe aus der entsprechenden Region/dem Land zu diskrimieren, obwohl sie mit der Sache nichts zu tun haben?
  • Was kann ich als (angehende) Lehrkraft tun, um solche Verhaltensmuster aus den Köpfen zu bekommen? Wie mache ich das?
  • Wie kann ich Vorurteile bei Schüler*innen abbauen und geflüchtete Kinder erfolgreich in den Klassenverbund aufnehmen?
  • Wie kann ich mich selbst hinsichtlich Antislawismus und osteuropäischer Geschichte aufklären?
  • Wie können wir als angehende Pädagog*innen sensibel, aber bestimmt auf Antislawismus in Schule, Universität und Alltag reagieren?
  • Wie kann uns die Integration geflüchteter Lehrkräfte in unser Schulsystem gelingen?

Wir sind angehende Lehrkräfte mit der Version einer besseren Zukunft, mit Idealismus, mit Visionen und mit Herz, Kopf und Hand!

Wie sieht unsere Vision aus?

Eine Zukunft, eine Gesellschaft und ein Verständnis von Schule mit...

Unser Ziel? Eine Zukunft mit einer lebenswerten Gesellschaft - denn das ist das, was unsere Demokratie ausmacht!

Was kannst du für dein demokratisches Verständnis im Alltag, in der Schule und im Klassenzimmer leisten?

Hier ist nur ein kleiner Ausschnitt, was du für dich, deine Mitmenschen und deine Schüler*innen machen kannst:

1. Reflektiere deine Situation und Privilegien

  • How to be an ally?

2. Denkanregungen in der Schule

  • Hinterfrage das Material, das du für deinen Unterricht verwendest: Welche Namen kommen in den Büchern vor? Welche Hautfarbe haben die Kinder auf den Bildkarten? Werden Rollenbilder oder Stereotype aufgegriffen?
  • Sei Vorbild durch eine diskriminierungsbewusste Sprache: versuche gesellschaftliche Vielfalt sichtbar zu machen und sprich alle Mitglieder der Gesellschaft gleichermaßen an. Vermeide stereotype Darstellungen und diskriminierende Begrifflichkeiten.
  • Achte auf deinen Umgang mit Namen. Konkret: Schaue dir zuvor die Namen deiner Schüler*innen an und informiere dich über die richtige Aussprache.

Uns ist bewusst, dass all das nur ein Anfang ist und der Beginn einer langen Reise.
Dennoch: Wenn wir alle gemeinsam kleine Schritte gehen, führen uns diese Schritte immer weiter in Richtung der Version einer lebenswerten Gesellschaft.

Informiere dich!

Wir müssen nicht passiv sein, sondern wir - also du und ich - können etwas bewirken und einen unseren kleinen Teil beitragen, damit unsere Welt so wird, wie wir sie uns erträumen.

Das Wichtigste dabei sind an erster Stelle aber Informationen. Um dich dabei zu unterstützen, haben wir verschiedene Links und Info-Materialien zusammengetragen. Wir wünschen dir viel Freude beim Durchklicken, Lesen und Anschauen.