Das alles haben wir schon gemacht

Hier findest du die Berichte von Veranstaltungen und Aktionen der BLLV-Studierendengruppe Regensburg, die noch länger zurückliegen.

Neuwahlen der Studierendengruppe Regensburg

Oktober 2017

Neuwahlen, die Planung künftiger Veranstaltungen und eine vertiefte Zusammenarbeit mit dem Jungen BLLV standen auf der Agenda des Treffens der Studentengruppe zum aktuellen Semesterbeginn. Bereits seit längerer Zeit arbeiten Studenten und Junglehrer intensiv zusammen – insbesondere seit dem Personalwechsel auch im harmonischen gegenseitigen Einvernehmen. Aus dieser fruchtbaren Zusammenarbeit erblühten zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen, die eine kontinuierliche Begleitung junger oder angehender Lehrer ermöglichen sollen. Die Wurzeln stellen dabei die Veranstaltungen der Studentengruppe dar – eben diese wurden geplant: Vom Salsakurs über den Umgang mit Flüchtlingen bis hin zur Digitalisierung spannt sich das „Wurzelwerk“. Krönender Abschluss sei dabei der Crashkurs Ref, wie alter und neuer Vorsitzender Sebastian Bäumler betonte. Im Rahmen der Veranstaltung sollen Junglehrer, die kurz vor dem Übertritt in den Schuldienst stehen, überblicksartig über die bevorstehende Referendarszeit informiert werden. Anschlussveranstaltungen des Jungen BLLV – wie etwa Vor der Prüfung – Nach der Prüfung oder das Dienstanfängerseminar – sichern das kontinuierliche „Reifen“ der Junglehrer.

Neben der Planung von Veranstaltungen stand auch die routinemäßige Neuwahl an. Geleitet durch Wahlleiter Christian Birk, der als Vertreter des Jungen BLLV ebenso wie Patrick Hümmer und Sabrina Mittermeier mit ihrem Besuch zur Vertiefung des Verhältnisses zwischen Studierenden und Junglehrern beitrug, wurde die (Neu-)Wahl durchgeführt. Die anwesenden Stimmberechtigen sprachen den bisherigen Führungsteam dabei ihr Vertrauen aus. Entsprechend ist und bleibt 1. Vorsitzender der Studentengruppe Sebastian Bäumler. Unterstützt wird er auch weiterhin von Theresa Hümmer und Sandra Rank als zweite und dritte Vorsitzende. Komplettiert wird das Führungsteam durch Kassiererin Carina Ebnet und Schriftführerin Sabrina Segerer, die sich ebenso weiterhin dem Social-Media-Bereich widmet. Weiter anwesend war Ursula Schroll als Vertreterin des Bezirks sowie Anette Vollandt als zuständige Studentenreferentin. Die Vertreter des Hochschulreferats, namentlich Ulla Adam, und des Wirtschaftsdienstes, Nico Troll, waren leider verhindert. Auch in Zukunft will die Studentengruppe gemeinsam mit dem Jungen BLLV angehende Lehrer unterstützen. Dafür sei das Team aktuell persönlich und fachlich gut aufgestellt, so Vorsitzender Bäumler.

Sebastian Bäumler, SG Regensburg

Workshop Erlebnispädagogik

Juni 2017

Der Workshop am Donnerstag, 22.06.2017, der von der BLLV Studierendengruppe Regensburg organisiert wurde, gab den Teilnehmern einen interessanten Einblick in die Erlebnispädagogik mit unterschiedlichen Möglichkeiten, einen spannenden Tag mit einer Schulklasse in einer Stadt zu gestalten.

In einer lockeren Runde, stellte Herr Johannes Ott, Vorsitzender des Personalrates BSZ Regensburger Land, die Teilnehmer vor verschiedenste Aufgaben. Die erste Herausforderung bestand darin, ein rohes Ei nur mit Gegenständen, die sich in der Stadt finden lassen, so zu verpacken, dass es einen Sturz aus ca. sechs Metern Höhe ohne Schaden übersteht. So marschierten die Teilnehmer in Zweier-Teams los, um die Aufgabe innerhalb von 30 Minuten zu bewältigen.

Die zweite Aufgabe war schon etwas schwieriger. Ein ebenfalls rohes Ei sollte innerhalb ca. 45 Minuten gekocht zurückgebracht werden. Hierbei durften Bereiche der Gastronomie aber nicht angepeilt werden. Es bedurfte also etwas Mut und Kreativität, um das Ei gekocht zurückzubringen. So staunten der Leiter und die Mitarbeiter des TK MAXX in Regensburg beispielsweise nicht schlecht, als wir Ihnen das Problem schilderten. Dank des Wasserkochers im Personalbereich konnte auch diese Aufgabe gemeistert werden.

Die letzte Herausforderung, die sich Herr Ott überlegt hatte, bestand darin, mit verbundenen Augen vom Neupfarrplatz bis zum Dachauplatz zu gelangen. Diese Aufgabe kostete etwas Überwindung, bereitete jedoch allen Teilnehmern großen Spaß und war zudem eine ganz neue Erfahrung. Durch viele hilfsbereite Menschen waren auch bei dieser Aufgabe alle Teams erfolgreich. Bei einer kleinen Pause zwischen den verschiedenen Aufgaben, stellte Herr Ott außerdem einige Möglichkeiten für Kennenlern- und Konzentrationsspiele vor. Insgesamt war es ein wirklich aufregender Nachmittag mit einigen Herausforderungen, die Mut, Kreativität und Vertrauen erforderten. Gleichzeitig stärken solche Aufgaben den Teamgeist bzw. eine gute Zusammenarbeit und können somit auch den Klassenzusammenhalt fördern. Alle Teilnehmer, ob studierende oder bereits im Beruf tätige Lehrer, wurden von diesem Workshop für den Lehrerberuf inspiriert und hatten nebenbei sehr viel Spaß dabei. Die Teilnahme am nächsten Erlebnisworkshop ist somit auf jeden Fall sehr zu empfehlen!

Sandra Rank, SG Regensburg

Crashkurs Ref: Nachwuchs informiert sich

Juni 2017

TUV, UV, Schriftwesen – was haben diese und noch viele weitere Begriffe mit dem Referendariat zu tun? Fragen dazu stellten die zahlreich gekommenen Studenten und zukünftigen Lehrer den Vertretern des Jungen BLLV Oberpfalz beim Crashkurs Ref an der Uni Regensburg. Bei mit knapp 60 Leuten voll besetzten Haus gewährten sie den künftigen Anwärtern Einblicke in die Praxis des Schullebens. Auf der Agenda standen die Themen „Basics fürs Ref“, Dienstrecht und Besoldung sowie Schulrecht. Der Praxisbericht eines Referendars rundete die Veranstaltung ab.

Was sind nun Basics fürs Ref? Nathalie Karl, Bezirksvorsitzende des Jungen BLLV Oberpfalz, erklärte wichtige Grundlagen. Von Wohnungssuche über Betreuungslehrer und Seminar bis zum Knigge in der Schule und dem „ersten Schultag“ reichte die Palette der vorgestellten Themen. Mathias Demel als Fachreferent für Dienstrecht und Besoldung klärte den Nachwuchs über wichtige Dienstrechtsthemen wie den Beamtenstatus oder die Fürsorgepflicht auf. Insbesondere auch die Versicherungsproblematik wurde aktiv angesprochen. Fragen zur Besoldung rundeten den Vortrag ab. Den Anschluss machte Christian Birk mit einem kurzen rechtlichen Input. Insbesondere die Aufsichtspflicht und das Prüfungsrecht als zwei sehr relevante Rechtsbereiche für die Anwärter wurden knapp umrissen. Nach einer kurzen Pause, die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch bot, gab es einen Einblick in die Praxis des Referendariats. Patrick Hümmer, aktuell selbst Referendar, gab Praxistipps, die von vielen der Anwesenden dankbar angenommen wurden. Moderiert wurde der Abend von Sebastian Bäumler, Vorsitzender der BLLV-Studentengruppe Oberpfalz.

Neben den Fachvorträgen wurde auch ein kleines Rahmenprogramm geboten. Beim Infostand der Studentengruppe konnten sich die Anwärter über die Themen der Studentengruppe erkundigen und im Rahmen der Aktionswoche Ideen zum Thema „Traumschule“ sammeln. Ein kleines Geschenk war die Belohnung dafür: Neben dem BLLV-Jutebeutel gab es für die Anwärter auch einen Anti-Stress-Ball – sollte das Referendariat doch stressiger sein als erwartet. Abgerundet wurde der Crashkurs durch eine kleine Feier mit Snacks und Getränken, die zum Verweilen einluden. Im persönlichen Gespräch kamen Junglehrer und Studenten, Anfänger und Fortgeschrittene, Examensschreiber und Referendare zusammen und tauschten Erfahrungen aus.

Sebastian Bäumler, SG Regensburg

Voller Hörsaal beim Vortrag „Traumatisierte Kinder unterrichten“

November 2015

130 Zusagen bei Facebook, ein voll besetzter Hörsaal und zahlreiche am BLLV Interessierte – dies ist die Bilanz des ersten gemeinsam von Studierenden und ABJ ausgerichteten Vortrag. „Traumatisierte Kinder unterrichten“ – in dieses brandaktuelle Thema führten Traumaexperte Gerald Möhrlein und seine Kollegin Eva-Maria Hoffart ein. Neben einer theoretischen Grundlage vermittelten die beiden Experten auch praktisch Anwendbares: So sei es etwa wichtig einen Ausgleich zur Schule zu schaffen, etwa sportlich, um sich selbst nicht zu überfordern. Möhrlein stellte vor allem zwei Dinge für den Umgang mit traumatisierten Kindern als besonders bedeutend heraus: Humor und eine positive Lernumgebung in der Klasse. Besondere Achtsamkeit müsse man dabei stets auf den Einzelnen legen – kein Mensch ist gleich, weshalb zwei Kinder das gleiche Trauma unterschiedlich verarbeiten können. Manche brauchen mehr Unterstützung als andere. Aber auch theoretisch vermittelten die Referenten im Rahmen des zweistündigen Vortrags Grundzüge der Traumapsychologie: Die traumatische Zange – Erstarren als Reaktion auf ein Trauma, bei dem weder Flucht noch Angriff möglich ist – bildete hierbei die Grundlage. Nach einem kurzen Einblick in die Traumata zugrunde liegende Neurobiologie ging Hoffart über zur Traumabewältigung. So sei es wichtig zu wissen, dass bereits kleinste Geräusche für die Traumatisierten als Trigger wirken können. „Macht etwa der Lehrer zufällig ähnliche Schritte wie der frühere Peiniger, so greifen oft spontane, nicht kontrollierbare Panikreaktionen – etwa Einkoten oder das Ausbrechen in Tränen“, erläuterte die Traumaexpertin. Betroffene Schüler müssen stets mit besonderen Augenmerk betrachtet werden – helfen können Maßnahmen wie eine „Panikkarte“ oder ähnliche Mittel, um den Kindern einen Ausweg aus der für sie grausamen Situation zu bieten. Den Ende des Vortrags bildete die Vorstellung von Möhrleins Projekt „SchulCHEN“; dies ist ein Kooperationsprojekt des Erich Kästner Kinderdorfs und der Franz-Ludwig-von-Erthal-Schule. In dessen Rahmen werden traumatisierte Kinder professionell betreut – ihnen wird eine würdige Heimat und der Zugang zu schulischer Bildung ermöglicht. Um das Projekt zu unterstützen sammelte die Studierendengruppe Regensburg am Ende der Veranstaltung mehr als 180 Euro, um diese direkt an Schulleiter Möhrlein zu übergeben. „Die Kinder freuen sich wahnsinnig über solch eine hohe Spende. Wir werden mit dem Geld einen gemeinsamen Ausflug ins Palm Beach bei Nürnberg unternehmen. Damit werden wir ihnen sicherlich eine große Freude machen können“, dankte Möhrlein.

SG Regensburg

Workshops zur Stimmbildung und Visualisierung

Juni 2015

Auch im Sommersemester lud die Studierendengruppe Regensburg zu mehreren Veranstaltungen. Die beiden angebotenen Workshops – Stimmbildung mit Sprechwissenschaftlerin Sabrina Weiß und der Visualisierungsworkshop mit der Hochschulreferentin Ulla Adam. Beide Veranstaltungen hatten vor allem eines gemeinsam: eine überragende Anzahl an Anmeldungen und so freute sich die Studierendengruppe über den großen Zuspruch unter den Studierenden. Im Rahmen der Veranstaltungen ergaben sich interessante Gespräche. Beim Stimmbildungsworkshop konnten die angehenden Lehrer unter professioneller Anleitung ihr wichtigstes Werkzeug trainieren: ihre Stimme. Sabrina Weiß, Dozentin an der OTH Regensburg, zeigte den etwa 25 Anwesenden neben theoretischen Grundlagen der Stimmbildung auch praktische Übungen, die leicht in den Alltag integriert werden können. Auch der Visualisierungsworkshop war stark anwendungsbezogen – hier stand das zweitwichtigste Werkzeug des Lehrers im Mittelpunkt: die Gestaltung von Tafelbildern und Plakaten. Ulla Adam zeigte den Studierenden wie sich mit einfachen Bildern und grafischen Effekten Wissen visualisieren und bündeln lässt. Im voll besetzten Raum an der Universität griffen die Teilnehmer von Beginn an zu den Stiften und durften sich an den an den Wänden angebrachten DIN-A3-Plakaten selbst als Künstler versuchen.

SG Regensburg

Taschenwoche!

April 2015

Eine Tafel voller grüner und roter Zettel, voller Lob, Kritik, Anregungen und konkreter Verbesserungsvorschläge war das Fazit der Aktion „Taschenwoche“ in Regensburg am 21. April. Eine Woche lang waren Studierende aller bayerischen Universitätsstandorte im Rahmen der uniübergreifenden Aktion der LSG dazu aufgerufen, ihre Meinung zum Lehramtsstudium ganz allgemein oder zu konkreten Problemen an der Uni Regensburg abzugeben. Im Tausch für die Beteiligung bekamen die Teilnehmer eine Jutetasche des BLLV unter dem Motto „Zukunft gestalten – Lehrer werden!“ mit auf dem Weg. Innerhalb kürzester Zeit waren bereits die ersten paar Dutzend Taschen vergriffen und es musste wieder aufgestockt werden. An Kritik wurde nicht gespart; viele Studierende griffen zunächst instinktiv zum roten Zettel und mussten teils auch von den Studierendenvertretern des BLLV an die grünen Zettel erinnert werden. Konkrete Kritikpunkte am Universitätsstandort Regensburg waren etwa die mangelnde Sprachpraxis in manchen linguistischen Fächern – oftmals werde etwa in Spanisch oder Französisch nur auf Deutsch gelehrt – konkrete Sprachpraxis sieht anders aus. Weiter angeführt wurde die in manchen Fächern mangelhafte Examensvorbereitung, die vielen Hausarbeiten sowie geringen Leistungspunkte gemessen am Arbeitsaufwand. Der wohl schwerwiegendste Kritikpunkt bleibt allerdings nach wie vor der fehlende Praxisbezug im Studium. Viele wünschen sich eine bessere Verzahnung von Theorie und Praxis, mehr Didaktikanteile und eine qualitativere pädagogische Ausbildung anstatt detailreichem Fachwissen. Der Lehrer sei schließlich Wissensvermittler und kein Wissenschaftler. Auch die Forderung nach einer Anerkennung des Staatsexamens als Bachelor- oder Masterabschluss wird angesichts der aktuellen Einstellungspolitik, die es vorsieht, Studenten ohne Staatsexamen als mobile Reserve oder Aushilfslehrer zu beschäftigen, immer dringlicher. Auf der anderen Seite der Medaille fanden sich allerdings auch positive Bemerkungen: besonders gelobt wurden die ausgezeichneten Kompetenzen der Dozenten im fachwissenschaftlichen Bereich, aber auch die vielseitigen Möglichkeiten zur weiteren Qualifizierung (DAF, DAZ, Medienpädagogik). Die Strukturen der Uni konnten in vielen Teilbereichen überzeugen, so erleichtern beispielsweise die Einführungsveranstaltungen zu Beginn den Einstieg in das Studium. Der Großteil der Studierenden nahm sich auch die Zeit, mit den Studierendenvertretern des BLLV in Kontakt zu treten und sich über das Lehramtsstudium und die Arbeit des BLLV auszutauschen. Nach über vier Stunden anregender Diskussionen und interessierten Meinungsaustausches waren die Pinnwände voll, die meisten Taschen ausgeteilt und die Studierendengruppe konnte mit einem großen Pack an Eindrücken und Meinungen die Aktion beenden. Die Ergebnisse werden nun ausgewertet und an die entsprechenden Personen und Institutionen weitergeleitet. Am 6. Mai trafen bereits Nicolei Fleischman, Beisitzer des LSG-Vorstandes, und das Kompetenzteam des BLLV zu einem zweistündigen Gespräch im Kultusministerium zusammen, um vor allem drei Themenschwerpunkte (mehr Praxisanteile in der Lehrerbildung, bessere Verknüpfung der ersten und zweiten Phase der Lehrerbildung, Bachelor-Abschluss für Lehramtsstudierende) zu diskutieren.

SG Regensburg

Neuwahlen und erstes Treffen im Semester

April 2015

Pünktlich zu Semesterbeginn kam am 13.04. die Regensburger Studierendengruppe im BLLV Heim zusammen. Die kleine Runde wurde bereichert durch die Anwesenheit der Bezirksvorsitzenden Ursula Schroll sowie eines Vertreters des Wirtschaftsdienstes. Den Mittelpunkt des Abends stellten die Neuwahlen der Vorstandschaft dar. Der bisherige erste Vorsitzende Patrick Frank hatte sich bereits am Vortag nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums nach Tasmanien verabschiedet und stand daher nicht mehr zur Wahl. Auch Maria Gürtner, bis dato 2. Vorsitzende, kandidierte aufgrund ihres bevorstehenden Examens nicht erneut. Beiden sei an dieser Stelle herzlich für ihr Engagement und ihren Einsatz gedankt, sowie viel Erfolg für die künftige Wombats- beziehungsweise Notenjagd gewünscht. In das Amt der ersten Vorsitzenden wurde die bisherige 3. Vorsitzende Leah Groß (LA GY: D, kath. Rel., Bio) einstimmig gewählt. Auch einstimmig wurde Sebastian Bäumler (LA MS) gewählt, der somit nicht nur 2. Vorsitzender sondern auch neuer Quotenmann der Regensburger Studierendengruppe wird. Das Amt der 3. Vorsitzenden übernimmt Susanne Heinen (LA GY: D, G), die ebenfalls ohne Gegenstimme gewählt wurde. Neben Worten des Dankes betonte Ursula Schroll, wie sehr ihr und dem Bezirksverband die Zusammenarbeit mit den Studierenden am Herzen liege und sicherte der Studierendengruppe weiterhin volle Unterstützung zu. Darüber hinaus wurde das Programm für das aktuelle Sommersemester verabschiedet. Ein bunt gefächertes Angebot bestehend aus Seminaren zu den Themen „Visualisierung“ und „Stimmbildung“, einer Info-Veranstaltung in Kooperation mit dem Wirtschaftsdienst über Versicherungen sowie einer bayernweiten gemeinsamen Aktion der Studierenden im BLLV zur Studiensituation an den einzelnen Hochschulstandorten lässt darauf hoffen, dass die Regensburger Studierendengruppe in diesem Semester weiter an Bekanntheit gewinnt und vielleicht das ein oder andere Neumitglied begrüßen darf.

SG Regensburg

Vorbereitung auf die LDV

April 2015

Der Ausschuss der Studierenden im BLLV stand in diesem Sommersemester ganz im Zeichen der Landesdelegiertenversammlung, die im Mai stattfinden wird. Vom 10.-11.04. kamen Vertreter/innen aller bayerischen BLLV Studierendengruppen (darunter auch drei Regensburger Studierende) in Pottenstein zusammen und bereiteten sich auf die bevorstehende LDV vor. Dabei wurden in verschiedenen Arbeitsgruppen sämtliche Anträge besprochen und diskutiert. Am Samstag stattete außerdem die Präsidentschaftskandidatin Simone Fleischmann den Studierenden einen Besuch ab und gab nach einer kurzen Ausführung ihrer Visionen in einem gemeinsamen Gespräch die Möglichkeit zu einem Kennenlernen und zur Klärung spezifischer Fragen. Kurzum, ein gelungenes Wochenende, das die Vorfreude aller auf die LDV steigern konnte.

SG Regensburg

Salsa Workshop

November 2014

Nicht mehr wegzudenken aus dem Programm der Regensburger Studierendengruppe ist der Salsa-Workshop mit Franz Schabmüller und Anette Volland-Küster. Dieser ist mittlerweile zu einer festen Institution im Jahresprogramm avanciert. Und so wurden am Abend des 10.11. wieder zahlreiche Beinpaare, mal mehr, mal weniger aufeinander abgestimmt, im Gemeinschaftsraum des BLLV-Heims im Liebermannweg geschwungen. Dabei wurde der Titel „Salsa-Workshop“ der Veranstaltung nur bedingt gerecht, immerhin machten andere Lateinamerikanische Tänze, wie Bachata, Merengue und Rumba ebenfallls einen großen Teil des Abends aus. Und so heißt es dann auch hoffentlich nächstes Jahr wieder – frei nach einer alten Volksweisheit: Wo man tanzt, da lasst euch nieder. Böse Menschen tanzen nicht auf Lieder.

SG Regensburg

Neuwahlen in der Studentengruppe Regensburg

April 2014

Am 30.04.2014 wählte die Regensburger Studentengruppe des BLLV ihren neuen Vorstand. Die bisherigen 11 aktiven Mitglieder und die Studentenreferentin Anette Volland-Küster durften in ihrer Runde auch einen Neuzugang begrüßen. Per Akklamation und unter Aufsicht des Wahlvorstandes Anton Schlicksbier (Schriftleiter der Oberpfälzer Schule) und der Bezirksvorsitzenden Ursula Schroll wurde in einer offenen Wahl der neue Vorstand bestimmt: Patrick Frank blieb der Vorstandschaft erhalten und wurde nun zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er löste hierbei Diana Wengler ab, die zwei Jahre lang der Studentengruppe voranstand. Maria Gürtner wurde ebenfalls wieder in die Vorstandschaft gewählt und blieb 2. Vorsitzende. Leah Groß wurde neu in die Vorstandschaft gewählt und löste Patrick Frank als 3. Vorsitzenden ab.

SG Regensburg

Fremde Welten entdecken mit dem BLLV - Auslandsinfoabend

April 2014

Unter dem Motto „fremde Welten entdecken“ veranstaltete die Studentengruppe Regensburg am 28.04.2014 wieder einen Infoabend zum Thema Auslandspraktikum. Studierende aller Lehrämter waren herzlich eingeladen, sich über die Vielzahl an Auslandsprojekten des BLLVs in die unterschiedlichsten Länder zu informieren. Patrick Frank und Maria Gürtner gaben in ihrem Vortrag einen genauen Einblick in die jeweiligen Kosten und in die eigenen Verpflichtungen, die das Praktikum mit sich bringt und besprachen die obligatorische Teilnahme am Vorbereitungs- und Nachbereitungsseminar, sowie das Verfassen und Abgeben eines Praktikumsberichts. Darüber hinaus wurden die einzelnen Projekte des BLLVs in die unterschiedlichsten Länder, wie Chile, Peru, Amerika, Afrika, Neuseeland, Norwegen und viele mehr vorgestellt. Die einzelnen Projekte wurden außerdem untergliedert in „Goethe-Projekte“, die für Studierenden v.a. im Bereich Deutsch als Fremdsprache Unterrichtsmöglichkeiten bieten, in Projekte, in denen Deutschland an den einzelnen Schulen durch die Praktikanten repräsentiert wird und in Projekte, bei denen Kinderhilfe im Vordergrund steht. Es wurden nicht nur Bilder ehemaliger Praktikanten der einzelnen Projekte präsentiert, sondern auch genaue Tätigkeitsbeschreibungen und interessante Informationen zur Unterbringung und zum Zeitraum der Projekte aufgezeigt. Patrick Frank und Maria Gürtner konnten den Vortrag hierbei auch durch eigene Auslandserfahrungen bereichern, da sie beide selbst schon am Auslandspraktikum des BLLV teilgenommen haben. Patrick Frank berichtete Eindrucksvolles aus Tasmanien und Maria Gürtner konnte viel Hilfreiches und Interessantes zu den Projekten in Neuseeland beisteuern. Abschließend hatten die Studenten die Möglichkeit sich persönlich mit den Referenten auszutauschen, um etwaige Fragen zu klären und sich Tipps für die Bewerbung einzuholen.

SG Regensburg

Semesterauftakt

April 2014

Am Dienstag, 01.04., fand an der Uni, wie alle Semester wieder, die Info-Messe für die Studienanfänger des Sommersemesters statt. Auch die Studentengruppe war mit einem Infostand an der Messe beteiligt, und informierte die „Erstis“ über das Lehramtsstudium im Allgemeinen sowie die Arbeit der Studentengruppe im Speziellen. Aufgrund der niedrigen Einschreibungszahlen zum Sommersemester waren auch die Zahlen der Besucher erwartungsgemäß gering. Das Interesse am BLLV war jedoch bei allen Teilnehmern groß und so bleibt abzuwarten, ob sich vielleicht der ein oder andere auch irgendwann zum Kreis der Aktiven SGler gesellen wird.

SG Regensburg

Tanzkurs: Merengue, Bachata, Salsa!

Januar 2014

Aufgrund des großen Erfolgs im Sommersemester hieß es auch dieses Semester wieder bailamos, bailamos! Dazu trafen am 13. Januar die tanzwütigen Teilnehmer im Gemeinschaftsraum des BLLV-Heims zusammen, um dort richtig einzuheizen. Nach einem Zumba-Warmup folgte eine bunte Mischung aus Salsa, Merengue und Bachata in abwechslungsreichen Formationen und Kombinationen. Der ein oder andere hatte den Körpereinsatz wohl unterschätzt und kam mit seinem dicken Winterpulli ganz schön ins Schwitzen. Ob Anfänger oder Erfahrene - auch diesmal schafften es Franz Schabmüller und seine Tanzpartnerin Anette Volland-Küster, das Wichtigste beim Tanzen zu vermitteln: den Spaß bei der Sache!

SG Regensburg

Vortrag: Lehramt studiert und dann?

Dezember 2013

Den richtigen Nerv getroffen hat die Studentengruppe Regensburg mit dem Vortrag "2. Staatsexamen – und dann?“ am Montag, 9.12.2013 an der Uni Regensburg. Scharenweise strömten Lehramtsstudierende in den Seminarraum, der bald schon aus allen Nähten platzte. Die Referentin Karin Leibl, die im BLLV zuständig für Fragen bezüglich der Warteliste sowie Lehrerarbeitslosigkeit ist, hat in ihrem Vortrag nützliche Hinweise für das Referendariat und die „Zeit danach“ gegeben. Dabei deckte sie, angefangen vom Referendariat über verschiedene Anstellungsverhältnisse bis hin zur Arbeitslosigkeit, alle Bereiche ab. Zusammenfassend nahm wohl jede(r) Teilnehmer(in) eine gute und eine schlechte Nachricht mit nach Hause: Die schlechte Nachricht: gerade in bestimmten Lehrämtern (RS, GY) und Fächergruppen (v.a. im geisteswissenschaftlichen Bereich) ist die derzeitige und prognostizierte Stellensituation alles andere als rosig. Die gute Nachricht: Die meisten Unternehmen wissen die umfassende Ausbildung, die Lehrer(innen) durchlaufen zu schätzen. Und so bieten sich einem/r examinierten Lehrer(in) vielfältige berufliche Möglichkeiten in nahezu allen wirtschaftlichen Sektoren.

SG Regensburg

Erstsemesterhütte – Ersti-Infostand – Erstsemesterkneipentour

Oktober 2013

Die ersten beiden Oktoberwochen standen für die Aktiven der Studentengruppe ganz im Zeichen der Erstsemesterbetreuung. Von Freitag, 5.10., bis Samstag, 6.10., fand in der Regensburger Jugendherberge die Erstsemesterhütte für frischgebackene Lehramtsstudierende statt. An den beiden Tagen erhielten die Teilnehmer nützliche Informationen das Studium sowie das ”Überleben” an der Uni betreffend. Blickten die SGler anfangs noch in verwirrte und leicht überforderte Gesichter, so waren am Ende die Grübelfalten einem erleichterten Lächeln gewichen und jede(r) Teilnehmer(in) konnte mit einem fertigen Stundenplan beruhigt in den Uni-Alltag starten. Am darauffolgenden Dienstag, 8.10., betreute die SG einen Infostand im Rahmen der Erstsemestermesse an der Uni Regensburg. Aufgrund der hohen Zahlen der Studienanfänger im Wintersemester, erfreute sich der BLLV-Stand traditionellerweise zahlreicher Besucher. Dank rhetorisch bestens aufgestellter SGler sowie neuer, ansprechender Werbematerialien, wie zum Beispiel diverser Studienhelfer, die vom Hochschulreferat zur Verfügung gestellt worden waren, wurde mit 100 ausgefüllten BLLV-Mitgliedschaftsanträgen außerdem ein kleiner Regensburger Rekord erzielt. Viele der Standbesucher schlossen sich auch der Erstsemesterkneipentour am selben Abend an, konnten noch dringende Fragen loswerden, erste Kontakte knüpfen und/oder die ersten, informationsreichen Tage an der Uni bei dem ein oder anderen Getränk ausklingen lassen. Und so bleibt abschließend nur wieder zu hoffen, dass ein kleiner Teil der „Neuen“ nicht nur in einer passiven Mitgliedschaft verschwindet, sondern sich auch an der ein oder anderen Aktion der aktiven SGler beteiligt.

(dw) SG Regensburg

Bailamos – Salsa und Zumba beim BLLV-Workshop

Mai 2013

Bailamos, bailamos – lasst uns tanzen! So lautete das Motto des diesjährigen Tanzworkshops der Studentengruppe Regensburg des BLLV. Am 22. Mai ließ der „Tanz mit Franz“ in die Welt der lateinamerikanischen Tänze, Klänge und Rhythmen eintauchen. Die 12 Teilnehmer ließen sich dabei bereitwillig in die sonnige und temperamentvolle Welt Spaniens entführen: Zumba und Salsa - eine Mischung, die es in sich hat!

Workshopleiter Franz Schabmüller startete mit einem Zumba-Warm-Up, das am Ende zu einer ganzen Choreographie zum Song „Boom Boom Mama“ wurde. Dieser Fitness-Tanz kombiniert lateinamerikanische Rhythmen mit Aerobic-Bewegungen. Die Teilnehmer sollten sich gleich mal „von allem frei machen, was beim Tanzen stört“, und das nicht ohne Grund. Denn, wie eine Teilnehmerin bemerkte: „Zumba hatte es schon in sich“. Im zweiten Teil des Workshops lernten die Teilnehmer den Salsa-Grundschritt und darüber hinaus einige andere Tanzelemente. Franz Schabmüller arbeitet bereits seit über 20 Jahren als Tanzlehrer, hauptsächlich in Regensburg und auch in weiteren bayerischen Städten wie Nürnberg oder Würzburg. Auf witzige und unterhaltsame Weise führte er durch den Abend und legte mit seiner Tanzpartnerin Anette Volland-Küster beeindruckende Vorlagen aufs Parkett. Die Teilnehmer, unter denen auch einige Spanier waren, konnten beim Nachtanzen ihren besten Hüftschwung zeigen. Genau darauf komme es an! Allerdings sei auch etwas Vorsicht von Seiten der Männer geboten, sonst hole man sich schon mal „eine Fünf“ im Gesicht ab, fügte der Workshopleiter schmunzelnd hinzu. Durch stetigen Tanzpartnerwechsel bekam man die Gelegenheit, sich auf verschiedene Tanzpartner einzustellen. Sogar einige einfache Drehungen wurden so erlernt und auch die Merengue, ebenfalls ein lateinamerikanischer Tanz, wurde ausprobiert. Der Workshop endete mit einer erneuten „Aufführung“ der erlernten Zumba-Choreographie. Nach diesem „Finale“ wurde eine baldige Wiederholung des Workshops erbeten. Spätestens im kommenden Semester werden wir uns also dem nächsten Tanz oder den weiteren Drehungen im Salsa widmen.

SG Regensburg

Info-Abend zum BLLV Auslandspraktikum - alle wollen mit!

Mai 2013

Ein voller Erfolg war der Infoabend zum Thema Auslandspraktikum mit dem BLLV, der von der Studentengruppe Regensburg am 07.05.2013 in der Uni Regensburg organisiert wurde. Unter dem Motte „Hau doch ab! – mit dem BLLV“ waren Studenten aller Lehrämter eingeladen, sich über die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes, organisiert durch das Hochschulreferat des BLLV, zu informieren.

Eine große Zahl an interessierten Studenten fand sich ein, um den Vortrag von Sonja Gerhardinger mit Kommentaren weiterer SG-Mitglieder zu hören. Sonja Gerhardinger begann mit einer Einführung über den BLLV und seiner Arbeit als Verband und motivierte dadurch einige Studenten zum Beitritt, vor allem auch unter dem Hinweis, dass die Mitgliedschaft während des Studiums kostenfrei ist.

Danach ging es weiter zum Thema des Abends. Was bedeutet ein Auslandspraktikum mit dem BLLV? Mit welchen Ländern gibt es Kooperationen und wie sehen diese aus? Weiteres wie Kosten, Versicherung, eigene Verpflichtungen wie die Teilnahme am Vorbereitungs- und Nachbereitungsseminar sowie das Verfassen eines Praktikumsberichtes wurde besprochen. Als die Formalien geklärt waren, folgte der Teil, der von vielen mit Spannung erwartet worden war. Die Präsentation zeigte nun farbenfrohe Eindrücke der Partnerländer und –schulen auf allen Kontinenten, und wurde durch Tätigkeitsbeschreibungen in den jeweiligen Schulen und sozialen Einrichtungen ergänzt. Besonders anschaulich wurde der Vortrag dadurch, dass vier Studenten der SG Regensburg im vergangenen Jahr beziehungsweise heuer zum Praktikum im Ausland mit dem BLLV waren und so ihre eigenen Erfahrungen schildern konnten. Sonja Gerhardinger war im Frühjahr 2012 in Chile an einer Schule, die besonders die indigene Bevölkerung der Mapuche fördert. drei weitere Studenten, die gerade die Frühjahrs-Semesterferien 2013 in der Ferne verbracht hatten, ergriffen auch das Wort: Maria Gürtner berichtete von ihren positiven Erfahrungen in Neuseeland, Patrick Frank steuerte Eindrücke aus Tasmanien bei und David Brem erzählte von seinem Aufenthalt in Pennsylvania, USA. Den SG-Mitgliedern war deutlich die Begeisterung über das Auslandspraktikum ins Gesicht geschrieben – der ein oder andere würde am liebsten gleich wieder losziehen. Zunächst sind aber erst einmal die „jüngeren“ Semester gefragt, die sich im Anschluss an den Vortrag noch persönlich mit den Referenten austauschen konnten um individuelle Fragen zu klären und Tipps für die Gestaltung der Bewerbung zu bekommen.

SG Regensburg

Neuwahlen in der Studentengruppe Regensburg

April 2013

Am 23.04.2013 traf sich die Regensburger Studentengruppe, um ihren neuen Vorstand zu wählen. Neben fünf bisherigen Aktiven und der Studentenreferentin Anette Volland-Küster zählten auch zwei neue Mitglieder zu den Stimmberechtigten. Zu Beginn wurde beim Wahlvorstand, bestehend aus dem 2. Bezirksvorsitzenden Albert Schindlbeck und dem Schriftleiter der Oberpfälzer Schule, Anton Schlicksbier, erfolgreich beantragt, eine offene Wahl per Akklamation durchzuführen. Mit jeweils acht Stimmen (keine Gegenstimmen, keine Enthaltungen) wurde in drei Wahlgängen die neue Vorstandschaft ermittelt: Diana Wengler (LA GYM E/Spa) blieb als erste Vorsitzende erhalten. Maria Gürtner (LA GYM E/Spa) wurde zur zweiten Vorsitzenden (zuvor: Lena Häußler) und Patrick Frank (LA GYM E/G) zum dritten Vorsitzenden (zuvor: Sonja Gerhardinger) gewählt. Herzlichen Glückwunsch!

Des Weiteren wurden die Aufgaben für das aktuelle Semester verteilt und einige Programmpunkte und Sonderveranstaltungen, wie beispielsweise ein Ausflug mit der SG Augsburg, geplant.

SG Regensburg

Uni-Tour des BLLV-Präsidenten Wenzel

April 2013

Am Dienstag den 9. April 2013, 15:00 Uhr wurde eine kleine Abordnung des BLLVs vom neuen Rektor der Universität Regensburg, Herrn Prof. Dr. Hebel, sowie dem Prorektor für Studium und Lehre, Herrn Prof. Dr. Nikolaus Korber, zu einer Diskussion über Lehrerbildung empfangen. Verbandspräsident Klaus Wenzel erhielt dabei Unterstützung von Hochschulreferentin Catrin Seegerer, dem Leiter der „Fachgruppe Hochschulen“ des BLLVs Dr. Klaus Wild und den Mitgliedern der Regensburger Studentengruppe Sonja Gerhardinger und David Brem.

Als besonders wichtig stellte der BLLV-Präsident die kontinuierliche Verbesserung der Ausbildung von zukünftigen Pädagogen heraus. Er bekräftigte, dass die Studierenden an der Uni sich zwar viel Wissen aneigneten, dieses aber häufig noch zu wenig auf den Beruf zugeschnitten sei. Dieser Tendenz soll nun unter anderem der Ausbau der Fachdidaktiken an der Universität entgegenwirken, wodurch eine stärkere Anbindung an die zweite Phase der Lehramtsausbildung geschaffen werden soll. Darüber hinaus wurde über die Bildung einer runden Lehrerpersönlichkeit sowie den Doppelhaushalt 2013/2014 und die Ressourcenverteilung an der Universität gesprochen.

SG Regensburg

Standpunkt zu Studiengebühren: Warum Studiengebühren aber trotzdem abgeschafft werden müssen

2013

Es ist ernüchternd, zu sehen, wo unsere Gesellschaft inzwischen steht. Kann man doch seit geraumer Zeit immer wieder Berichte über die so genannte Verrohung unserer Gesellschaft verfolgen, so hat dieser Trend inzwischen auch in der Diskussion um die Studiengebühren Einzug gehalten, wie das Interview in der PNP vom 12.01. mit der Kanzlerin der Universität Passau, Dr. Bör, zeigt. Dr. Börs Argumente mögen nachvollziehbar sein, dennoch ist ihnen allen ein Merkmal gemein: Das Fehlen jedweder Solidarität.

Für einen durchschnittlichen Studenten ist die zusätzliche finanzielle Belastung von 1000€/ Jahr keineswegs von der Hand zu weisen. Ganz im Gegenteil, sie führt dazu, dass die breite Masse der Studierenden neben einer nicht unwesentlichen universitären Arbeitsbelastung zusätzlich auch noch Nebenjobs (und nicht selten sogar mehreren!) nachgehen muss. Auch die Lebenshaltungskosten sind an anderen Hochschulorten höher als in Passau. So muss beispielsweise ein Student der Uni Regensburg im Durchschnitt 307€/Monat an Mietkosten veranschlagen (vgl. 254€ in Passau), von München erst gar nicht zu sprechen. Studierende, die sich ihr Studium inklusive der Gebühren selber finanzieren, sehen sich folglich oft nicht in der Lage, dieses innerhalb der Regelstudienzeit zu beenden, und sind darüber hinaus hohem Druck ausgesetzt.

Die Aussage, nur das, was koste, sei etwas wert, wirkt in diesem Zusammenhang wie blanker Hohn. Sind es nicht genau die Studenten, denen die Gebühren vom Elternhaus finanziert werden, für die das Bestehen oder Nicht-Bestehen von Studiengebühren keinerlei Unterschied machen würde? Würde ein Student aus weniger wohlhabendem Haus die Möglichkeit eines Studiums nicht auch ohne die Belastung von 500€/Semester wertschätzen? Studiengebühren steigern nicht den Wert der Ausbildung! Bereits vor Einführung der Studiengebühren zählte ein deutscher Hochschulabschluss zu den angesehensten weltweit. Einen Effekt auf die Ausbildung haben sie aber dennoch: Sie treiben die Kluft zwischen Arm und Reich, Bildungs- und Nicht-Bildungsbürgertum, somit soziale Ungerechtigkeiten noch weiter voran.

Vergessen wir bei alledem nicht: Die Hochschulausbildung leistet einen wichtigen Beitrag für die Sicherung und Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Bayern. Dort werden die Fach- und Führungskräfte von morgen ausgebildet – unabdingbare Voraussetzung für den erfolgreichen Fortbestand einer Volkswirtschaft in einer zunehmend kompetitiven und globalisierten Welt. Gerade aus diesem Grund ist es vonnöten, dass das gesamte Potenzial ausgeschöpft wird. Auch deshalb müssen die Hochschulen von Barrieren wie Studiengebühren befreit werden. Nur so kann jedem, unabhängig von sozialem Hintergrund und finanziellen Mitteln, der Zugang zu einer Hochschulausbildung ermöglicht werden.

Und wenn wir uns schon mit anderen Ländern vergleichen wollen, dann sollten wir nicht nur den Blick in die große weite Welt hinaus wagen, wo Studienbeiträge in der Tat oft höher sind (und analog dazu im Übrigen auch die Schere zwischen Arm und Reich), sondern uns auch einmal umsehen, was in der Bundesrepublik passiert: Da ist Bayern, neben Niedersachsen, nämlich das letzte Bundesland, das noch an den Studiengebühren festhält.

Dass auch bei einer Abschaffung der Studienbeiträge die Qualität der Ausbildung nicht zu Schaden kommen darf, ist selbstredend. Die Verantwortung hierfür obliegt jedoch nicht den Studierenden sondern dem Staat, welcher dafür die notwendigen Finanzierungsmittel bereitstellen muss.

Die Studentengruppen sowie die Landesstudentengruppe im BLLV e.V. rufen daher auf, nicht nur ein Votum gegen Studiengebühren, sondern auch gegen soziale Ungerechtigkeit, aber für Bildung und die stetige Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Bayern abzugeben. Lassen Sie nicht zu, dass in einem fortschrittlichen und demokratischen Land wie Bayern der barrierefreie Zugang zur Hochschule nur einer privilegierten Minderheit möglich sein soll!

SG Regensburg

Treffen mit MdL Dr. Franz Rieger: Die Studenten als Idealisten – der Politiker als Realist?

2012/2013

Ein Highlight im Veranstaltungskalender der SG dieses Semester war das inzwischen obligatorische Politikergespräch. Die Regensburger Studentengruppe des BLLV durfte in den letzten Semestern bereits mit Tanja Schweiger (FW) und Maria Scharfenberg (Die Grünen) diskutieren. Im großen BLLV-Wohnheim begrüßten die Teilnehmer diesmal Dr. Franz Rieger von der CSU, Mitglied des Landtags. Das übergreifende Thema war natürlich die Bildung. Im Einzelnen ging es um die allgemeine Bildungspolitik des Landes Bayern, die Einstellungssituation für Lehrer aller Schularten, und das Schulsystem. Die Themen Studiengebühren und Semesterticket erhitzten die Gemüter besonders.

Jedes Jahr gibt es mehr studierte Lehrer als Stellen. Die Studenten stiegen daher mit der Frage ein, ob man das Problem der Einstellungszahlen nicht durch bessere Planung durch das Ministerium lösen könne, ob gar eine Zulassungsbeschränkung sinnvoll sein könnte. Rieger äußert sich vorsichtig: Das Recht auf freie Bildung müsse immer gewährt werden. Er betont immer wieder, dass die Bildungssituation in Bayern gut sei, aber keine Jobgarantie gewährleistet werden kann. Er bestätigt die Bedenken der Studenten aber teilweise, indem er auf die Prognosen für 2015 und 2020 verweist. Bis dahin übersteige zwar bei Grundschule der Bedarf das Angebot, für das Gymnasium übersteigt das Angebot den Bedarf voraussichtlich dreifach.

Einen weiteren Diskussionsanlass bot die Frage, ob die Schularten wie die Mittelschule (ehemals Hauptschule) und die Realschule dadurch abgewertet würden, dass im öffentlichen Bild immer mehr die Meinung vorherrscht „nur wer studiert, ist etwas wert“, und damit gleichzeitig Facharbeiter in den Betrieben verloren gingen. Das Argument der freien Bildung dient auch hier als Antwort. Außerdem habe die Politik dem Elternwillen nachgegeben, so Rieger. Wenn also heutzutage ein Kind auf das Gymnasium übertreten möchte, bestimmen das nicht mehr die Noten, sondern die Eltern. Er denkt nicht, dass man das ändern kann, denn „es geht immer auch um die Frage: Was ist überhaupt politisch realisierbar?“ Das dreigliedrige Schulsystem müsse allerdings erhalten werden, findet er, denn „das entspricht dem Leistungsprinzip in der Wirtschaft“.

Die Studiengebühren waren einer der Hauptpunkte im Gespräch. Aktuell möchte die CSU - nachdem sie die 2007 die Studiengebühren eingeführt hatte – sie nun wieder abschaffen. „Die Situation hat sich gewandelt“ so Rieger. Die Gebühren würden nur noch in Bayern erhoben. Er gibt offen zu, dass das anstehende Volksbegehren und auch die anstehende Wahl ein weiterer Grund für das Einlenken der Partei sind. Rieger persönlich spricht sich für nachgelagerte Studiengebühren aus. Da es aber momentan noch zu keiner Einigung mit der FDP kommen kann, findet er eine Verschiebung der Diskussion am besten.

Ebenso plädierte er beim Thema Semesterticket auf eine Verschiebung der Verhandlungen und einen Kompromiss für das kommende Semester. [Inzwischen nähern sich Bahn, RVV, und Studentenwerk an.] Er habe diesbezüglich zwar einen Brief an Wirtschaftsminister Zeil geschrieben; dennoch betonte er mehrmals, dass er in vielen angesprochenen Themen nicht Akteur sei, sondern nur seine Meinung kundtun könne. So auch beim Semesterticket. Daher zeigten sich einige Studenten etwas enttäuscht von den Ergebnissen des Gesprächs. Denn sie hatten mehr erwartet, vielleicht ein Weitertragen der Anliegen oder die Aussicht auf eine politisch realisierbare Veränderung im ein oder anderen Bereich. Vielleicht sind wir Studenten aber auch einfach nur zu idealistisch.

SG Regensburg

Peter Etter zu Gast in der Studentengruppe

November 2012

Am Donnerstag, den 08. November 2012 besuchte Herr Peter Etter die Studentengruppe des BLLV der Universität Regensburg. Herr Etter, ehemals Hauptschullehrer und heute langjähriger Leiter der Rechtsabteilung im BLLV hielt einen facettenreichen Vortrag zum Thema Schulrecht. Die rapide gestiegene Anzahl von Rechtsanfragen und –vertretungen von Lehrern in den letzten Jahrzehnten, verdeutlicht die Brisanz des Themas. Wenn Schule permanent von den Beteiligten, häufig von Schülereltern, rechtlich hinterfragt wird, ist es für Lehrkräfte unabdinglich, den rechtlichen Rahmen genau zu kennen. Thema von Elternbeschwerden sind häufig Noten und Zeugnisse, verhängte Ordnungsmaßnahmen sowie Verletzungen der Aufsichtspflicht. Herr Etter, der sich selbst aufgrund seinen Tätigkeit als Referent, als „Reisender in Sachen Schulrecht“ versteht, schaffte es, anhand vieler praktischer und tatsächlich so ereigneter Beispiele rechtliche Fragen rund um die Schule zu klären. Zur Sprache kamen unter anderem Fälle von Verletzungen der Aufsichtspflicht bei Schulfeiern und Klassenfahrten, der Umgang mit Schülerhandys sowie erste Hilfe und ärztliche Versorgung von Schülern durch Lehrkräfte. Als Fazit des Vortrags wurde die Notwendigkeit betont, sich als Lehrkraft durch die (möglichst schriftliche) Fixierung von Regeln abzusichern. Dies kann zum Beispiel in einem Elternbrief geschehen, der unterzeichnet eine vertragliche Übereinkunft zwischen Elternhaus und Schule darstellt. Der Vortragsabend fand großen Anklang bei den Studenten, zeigte er doch einen Aspekt des Lehrerberufs und des Schullebens, der während des Studiums noch kaum bedacht wird, später aber große Bedeutung erlangt.

SG Regensburg

Information meets Bier: Erstsemester-Infostand und Erstsemester-Kneipentour

Oktober 2012

Von den rosigen Prognosen des Lehrerbedarfs für die kommenden Jahre war am Erstsemester- Infotag der Uni Regensburg am 9.10.2012 nicht viel zu merken: In Scharen belagerten die neuen Lehramtstudenten zwischen 12 und 15 Uhr den Infostand der Studentengruppe Regensburg.

Die Mitglieder der Studentengruppe verteilten verschiedenstes Informationsmaterial zum Lehramtsstudium und berichteten von ihrer Arbeit (sowie den Freuden und Vorteilen der selbigen) in der Studentengruppe. Star des Nachmittags und Katalysator für die Gewinnung neuer Mitglieder im BLLV war zweifelsohne Chili – der neue Semesterplaner der Landesstudentengruppe für das Studienjahr 2012/13, welchen alle Mitglieder und solche, die es noch werden wollten, an diesem Tag erhielten.

Eines ebenfalls großen Andrangs erfreute sich schließlich auch die Kneipentour, die noch am selben Abend von der Studentengruppe für die „Neuen“ angeboten wurde. Zu Höchstzeiten frönten ungefähr 50 Erstsemester dem Regensburger Nachtleben und ließen sich von den alten Hasen den ein oder anderen Geheimtipp zeigen.

Ob der Tag nicht nur dem Amüsement, sondern auch der Gewinnung neuer (aktiver) Mitglieder für die Studentengruppe zuträglich war, und ob Information oder Bier dabei das effektivere Mittel war, wird die Zukunft zeigen.

SG Regensburg

BLLV - Ersti-Hütte WS 2012/13

Oktober 2012

Stress mit der Erstellung des ersten Stundenplans für die Uni? Keinen Durchblick bei Modulplänen, LPO etc.? Die „Ersti-Hütte“ des BLLV schuf Abhilfe. 14 interessierte Lehramts-Erstsemester fanden sich am Wochenende vor Semesterstart, dem 5. und 6. Oktober in der Jugendherberge Regensburg ein. Sowohl die Betreuer aus den Studentengruppen des BLLV als auch die Teilnehmer kamen aus verschiedenen bayerischen Universitäten. Am Freitag Nachmittag ging es nach einem kurzen Einstieg mit Kaffee und Kennenlern-Spielen ans Eingemachte. Die Betreuer klärten Fragen wie: Wie ist das Lehramtsstudium aufgebaut? Welche Praktika muss ich für welche Schulart wann absolvieren und wann muss ich mich dazu anmelden? Wo finde ich Informationen zu den Modulen? Oder: Wie überlebe ich an der Uni? Am Abend lernten sich die Teilnehmer bei einer kleinen Tour durch Regensburger Kneipen untereinander kennen.

Der zweite Tag begann mit einer allgemeinen Einführung in die Stundenplangestaltung und Kursanmeldung. Dazu gab es wertvolle Tipps aus den Erfahrungswerten der Betreuer. Die meiste Zeit nahm die individuelle Stundenplanberatung ein – für viele war dies der wichtigste Teil der zwei-tägigen Veranstaltung. In lockerer Atmosphäre zeigten die Betreuer jedem Teilnehmer wichtige Seiten und Links zu seinen Fächern und gaben zum Beispiel Hinweise, welche Veranstaltungen am besten für Erstsemester geeignet sind. Größtenteils gelang es, den Teilnehmern fertige Stundenpläne für ihr kommendes erstes Semester an der Uni zu erstellen.

Wir, die Studentengruppe Regensburg, wünschen den „Erstis“ viel Erfolg beim Unistart!

SG Regensburg

Vortrag über AD(H)S

Juni 2012

Am 4. Juni organisierte die Studentengruppe Regensburg des BLLV einen Vortragsabend mit Simone Fleischmann. Die engagierte Hauptschullehrerin und Schulleiterin referierte in der Universität über das Thema „Kinder mit AD(H)S“. Begonnen wurde mit der Fragestellung: „Wo hört ein bisschen zappelig auf? Wo fängt ADHS an?“. Fleischmann warnte davor, Kinder vorschnell als „ADSler“ zu bezeichnen. Nach einer Begriffsdefinition erläuterte sie, wer AD(H)S diagnostizieren kann und welche Kriterien dabei zu beachten sind. Schließlich wurden die drei Kernsymptome der Störung beschrieben (Hyperaktivität, Unaufmerksamkeit und Impulsivität) sowie verdeutlicht, wie sich diese in der Schule bemerkbar machen. Auch kamen theoretische Erklärungsmodelle, die sich mit den Ursachen beschäftigen, und zahlreiche Interventionsmöglichkeiten kamen zur Sprache. Als Abrundung wurde konkret diskutiert, wie sich manche Methoden - zum Beispiel das Marktplatzspiel oder die Plakatarbeit - im Unterricht mit AD(H)S-Kindern umsetzen lassen.

Die Veranstaltung war gut besucht und das Interesse der Studenten groß. Der anschauliche Vortrag, der von vielen Beispielen aus der Praxis bereichert wurde, gab einen Einblick in die Realität des Schulalltags, der während der universitären Lehrerausbildung oft vermisst wird

SG Regensburg

Erstsemester-Info-Stand SS 2012

April 2012

Ob der vermeintlichen post-österlichen Unbeweglichkeit oder der im Sommersemester traditionell geringeren Zahl an Studienanfängern geschuldet, sei dahin gestellt: Es wäre in jedem Fall vermessen, zu behaupten, die diesjährigen „Erstis“ hätten den Info-Tag der Universität Regensburg am 11.04.2012 von 12.00-15.00 Uhr in Massen gestürmt. Wenngleich also nicht überlaufen, so war der Info-Stand der Studentengruppe Regensburg doch zumindest rege besucht, und die Anwesenden der Studentengruppe informierten, berieten und statteten ihre künftigen Lehramtskommiliton(inn)en mit allerlei Info-Broschüren, Werbematerialien und Süßigkeiten aus. (Eben ganz im Sinne künftiger Lehrer/innen, die ja genau wissen, dass man den besten Effekt dann erreicht, wenn möglichst viele Sinne angesprochen werden.) So viel Aufwand hatte sich augenscheinlich gelohnt: Vom benachbarten Stand eines rein für die bayrischen Gymnasiallehrer zuständigen Verbandes kommend, bemerkte eine Erstsemester- Studentin: „Ihr seid nun also die Normalen, die für alle Schularten zuständig sind, oder?“, und zog mit der Anmeldekarte von dannen.

SG Regensburg

SG Regensburg trifft Grünen-MdL Scharfenberg

November 2011

Die SG Regensburg lud auch dieses Semester wieder einen Gast aus der Politik ein, um über aktuelle bildungspolitische Themen zu diskutieren. Am Montag, 7. November trafen sich die Lehramtsstudenten mit Frau Maria Scharfenberg, Landtagsabgeordnete und auch Mitglied des Uni-Kuratoriums. Sie stellte die Positionen ihrer Partei heraus, die sich für „Schule am Ort“, eine Öffnungsklausel für die Budgetierung von Schulen sowie für echte Ganztagsschulen einsetzt. Auch betonte sie das Inklusionsrecht von Kindern mit Förderbedarf in Regelschulen. Schließlich kam auch die Hochschulpolitik zur Sprache, insbesondere die Forderung nach einer Abschaffung von Studiengebühren in Bayern, die auch die Studenten der SG Regensburg befürworten. Der Abend mündete in einer angeregten Diskussion und zeigte deutlich das Interesse beider Seiten an einer gerechteren und effizienteren bildungspolitischen Entwicklung.

SG Regensburg

Stadtmausführung "Von Gerstensaft und Gastlichkeit"

Oktober 2011

Die Studentengruppe Regensburg hatte zum Anfang des Semesters eine Gelegenheit organisiert, die Studentenstadt besser kennenzulernen: Die SG traf sich mit vielen weiteren Mitgliedern des BLLV am 24. Oktober um 18 Uhr an der „Wurstkuchl“ zur abendlichen Stadtmausführung mit Schauspiel. Da zu Regensburg natürlich auch die berühmte Kneipendichte gehört, wurde die Themenführung „Von Gerstensaft und Gastlichkeit“ gewählt. Mit etwa 30 Zuhörern zog die Stadtmausführerin eineinhalb Stunden durch die Innenstadt sowie engen Gassen, die man beim Vorbeilaufen noch nicht einmal bemerkt hätte. Sie erzählte dabei unter anderem Geschichten über Wirtshäuser im Mittelalter, über die damaligen Zustände in den Kneipen und über die Geschichte des Bierbrauens, die einst übrigens reine Frauensache gewesen sei. Auch interessant: Angeblich gehen 80% der Straßennamen in Regensburg auf Kneipen und Wirtshäuser zurück! Eiserne Kneipenschilder, die man heute noch über der „Heimat“ oder dem „Golosone“ findet, erinnern an die früheren Wirtshäuser „Sonne“ oder „Blaue Lilie“. Die Highlights der Kneipenführung waren die Auftritte vom „Mozartl“ zusammen mit der aufgebrachten Kellnerin. Der damals in vielen Kneipen berüchtigte Trinker begegnete den Zuhörern der Stadtführung leibhaftig. Zunächst wird er beispielsweise von der Kellnerin hinausgeschmissen, später bedauert er lautstark den Verlust seiner Harfe. Die Praxis zur Theorie der Gastlichkeit folgte im Anschluss, als die Studentengruppe zum Beisammensein in einer Regensburger Kneipe einlud.

SG Regensburg

Erstsemesterstand und Kneipentour

Oktober 2011

Am 11. Oktober, knapp eine Woche vor Vorlesungsbeginn, ging es gleich richtig los für die Neulinge der Regensburger Universität. Am Tag der Einführungsveranstaltungen der verschiedenen Studiengänge präsentierten sich den Erstsemestern verschiedene Gruppen und Initiativen. Bei der Messe im Audimax durfte natürlich die Studentengruppe des BLLV nicht fehlen. Ein reger Ansturm herrschte am Stand, bei dem die Studentengruppe Informationsmaterial, wie beispielsweise Flyer zu den verschiedenen Lehrämtern und das Programm der Studentengruppe, verteilte. Natürlich stand die Gruppe auch für Fragen zur Verfügung. Denn viele „Erstis“ wollten genauer wissen, was hinter dem Verein steckt. Heiß begehrt waren am Erstsemesterstand die schon aus dem letzten Jahr bekannten „Chili“-Kalender. Die Semesterplaner, die unter dem Motto „Scharf auf Bildung“ stehen, enthalten unter Anderem interessante Infos zu den BLLV-Studentengruppen oder zum Thema Stress im Studium. Bei der Messe machte die Studentengruppe darüber hinaus Werbung für ihre abendliche Kneipentour am selben Tag. Die zeigte ihre Wirkung: Am Neupfarrplatz fanden sich etwa 35 Teilnehmer ein. Bei der Tour lernten die Neulinge mehrere Kneipen in der Regensburger Altstadt kennen. Ein Kennenlernspiel förderte das Knüpfen neuer Kontakte. Eine Teilnehmerin resümierte: „Es gefällt mir super hier auf der Kneipentour, nur die Uni wird glaub ich ganz schön stressig.“

SG Regensburg

Exkursion zur Swiss International School in Regenstauf

Oktober 2011

Die Studentengruppe des BLLV in Regensburg besuchte am Montag, den 10. Oktober die Swiss International School (SIS) in Regenstauf. Ziel des Besuches war es, die staatlich genehmigte Ersatzschule und ihr bilinguales Konzept kennen zu lernen sowie im Unterricht zu hospitieren. Für die Studenten war es interessant zu sehen, wie eine solche Privatschule Kinder individuell fördern kann. Bei der SIS handelt es sich um eine Grundschule und ein Gymnasium, welches im Moment bis zur 7. Klasse reicht und jährlich um eine Jahrgangsstufe wächst. Die Schulleiterin Frau Simpson empfing die Lehramtsstudenten herzlich und erklärte das Konzept der Schule, das unter dem Motto „internationale Ausrichtung – lokale Verankerung“ steht. Dabei ist besonders wichtig, dass die Schule über deutsche und amerikanische Lehrkräfte verfügt, die in gleichem Umfang unterrichten. So werden die Kinder bereits ab der 1. Klasse zweisprachig erzogen. Dies wurde den Studenten bereits bei der Morning Assembly bewusst, in der alle Klassen (die Klassengröße beträgt ca. 7 Schüler) den Tag gemeinsam mit kleinen Aufführungen und Spielen begannen – selbstverständlich in englischer Sprache. Daraufhin bestand die Möglichkeit, den Unterricht in verschiedenen Klassen zu besuchen. Zum Beispiel konnte man in Mathematik, 3. Klasse, feststellen, dass die Kinder problemlos auf Englisch mit ihrer Lehrerin das Multiplizieren und Dividieren übten. Insgesamt war es ein wertvoller Einblick in eine zwar privilegierte, aber zugleich innovative und anregende Unterrichtswelt.

SG Regensburg

Erstsemesterhütte

Oktober 2011

Das Wochenende vom 07. und 08.10.2011 wurde von 25 Erstsemestern intensiv genutzt, um sich auf ihren zukünftigen Unialltag vorzubereiten. Dazu fanden sich Erstis der Universität Passau, Nürnberg, Bamberg und Regensburg in der Jugendherberge Regensburg ein. Dort erhielten sie nützliche Informationen zum Aufbau des Lehramtsstudiums, zum wissenschaftlichen Arbeiten und zur Organisation des Studiums. Besonders dankbar wurde die individuelle Stundenplanberatung angenommen. So konnten alle mit etwas mehr Durchblick und neu geknüpften Kontakten im Gepäck abreisen.

Wir, die SG Regensburg wünschen euch einen guten Start ins Studentenleben!!

SG Regensburg

Info-Abend zum BLLV Auslandspraktikum

Mai 2011

Am Dienstag, den 24. Mai 2011 trafen sich über zwanzig Interessierte im BLLV-Heim am Liebermannweg, um sich über einen Auslandsaufenthalt mit dem BLLV zu informieren. Die LSG-Vorsitzende Martina Streidl war aus München gekommen, um die weltweiten Projektpartner des BLLV vorzustellen. Die drei Programme „Learning abroad“, „Learning for a human future“ und „Schulen – Partner der Zukunft“ bieten eine einmalige Gelegenheit, über den eigenen Tellerrand zu blicken und dabei ausländische Schulen oder Betreuungseinrichtungen kennen zu lernen. Frau Streidl gab einen Überblick über die zahlreichen Einsatzorte, wie etwa Chile, Neuseeland, Peru, USA und Indien, um nur einige zu nennen. Nach ihrer Präsentation blieb noch genügend Raum, Fragen zu stellen. Abschließend berichtete Sarah Ungelehrt, Mitglied der SG Regensburg, von ihren Erfahrungen und Eindrücken in Polen, wo sie vor kurzem für zwei Monate an einer Praktikumsschule war.

Der Info-Abend stieß auf großes Interesse und sicher werden sich einige der dort anwesenden Lehramtsstudenten bewerben, um sich im Frühjahr 2012 in die weite Welt aufzumachen!

Für Interessierte: Bewerbungsschluss ist der 15. Juni! Näheres zu den Bewerbungsmodalitäten auf der Homepage des BLLV unter Studenten/ Ausland.

SG Regensburg

SG Regensburg trifft MdL Tanja Schweiger

Mai 2011

Am 02.05.11 gab es eine Diskussionsrunde der BLLV-Studentengruppe Regensburg mit Frau Tanja Schweiger, parlamentarische Geschäftsführerin und Fraktionsvorstandsmitglied der Freien Wähler im Bayerischen Landtag. Für die Lehramtsstudenten waren besonders aktuelle Einstellungszahlen von Lehramtsanwärtern und damit verbundene berufliche Zukunftschancen von Interesse. Außerdem wurde über die Konkurrenzsituation und Standortsicherung von Schulen auf dem Land gesprochen sowie über die Problematik des Übertritts von der Grundschule auf weiterführende Schulen. Darüber hinaus wurde diskutiert, welche Entwicklungsmöglichkeiten das dreigliedrige Schulsystem in Bayern hat und wie es im Vergleich mit dem Gesamtschulmodell abschneidet. Frau Schweiger gab auch Einblick in die Landtagsarbeit und beschrieb die Ziele ihrer Partei im Bereich der Bildungspolitik. Nach einer angeregten Diskussion wurde vereinbart, ein solches Treffen zu wiederholen, da der Austausch für beide Seiten sehr interessant war.

SG Regensburg