Wohnung - Umzug - Inventar

Auftreten bei der Wohnungssuche

  • sich über die Vermieter informieren, Inserat ausdrucken, korrekten Namen und Telefonnummer dabei haben, falls etwas dazwischen kommt

  • Pünktlich kommen und dabei einkalkulieren, dass man die Hausnummer erst suchen muss

  • Navi zur Hinfahrt mitnehmen, sich über Umleitungen erkundigen, wenn man ein staugefährdetes Gebiet durchfahren muss

  • bei einer Wohnungsgesellschaft sich über den Hintergrund dieser informieren (kath. Organisation, BLLV-Wohnheim, privates Wohnheim, etc.), dabei beachten, welche Kriterien man erfüllen muss, um die Wohnung bzw. das Zimmer mieten zu können und sich auf mögliche Fragen vorbereiten

  • Fragen zum Inserat aufschreiben, z.B. Nebenkosten, Internet und Telefon, möbliert/unmöbliert, Anzahl der Mitbewohner, Rechte und Aufgaben des Mieters bzw. des Vermieters (Schneeräumen, Treppenhaus reinigen, usw.)

  • „vier Augen sehen mehr als zwei“: jemanden zur Wohnungsbesichtigung mitnehmen, dann kann einer sich mit dem Vermieter/Vormieter unterhalten und der andere sieht sich um

  • Vormieter fragen, wie lange er/sie dort gewohnt hat und wie es ihm/ihr dort gefallen hat

  • sich im Voraus über den Weg zur Uni informieren: öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad, Auto

  • welche Geschäfte befinden sich in der Nähe der neuen Wohnung

  • Wohnlage: ruhiger Vorort oder laute Stadtmitte, dabei Vor-/Nachteile dieser beiden Lagen klären

  • fragen, was alles genau zur Wohnung gehört: Stellplatz fürs Auto, Fahrradschuppen, ist ein Briefkasten vorhanden, eigener Eingang, etc.

  • klären, ob die Vermieter lieber einen Wochenendheimfahrer hätten oder einen Vollzeitstudenten


Der Umzugscheck

  • Zimmer ausmessen, dabei Deckenhöhe und Dachschräge nicht vergessen

  • Plan zeichnen und berücksichtigen, dass nicht jede Ecke vollgestellt werden kann, man muss auch im Zimmer laufen können

  • auch Treppenhaus und Türen messen, falls sperrige Möbel transportiert werden

  • Umzugskisten kann man im Internet bestellen (z.B. www.umzugskartons-versandkartons.de) oder einfach bei Supermärkten nach Bananenkisten fragen

  • geordnet einpacken, Kisten beschriften, Seitenwände von Möbeln markieren, Fotos von Möbeln machen, wenn diese wieder aufgebaut werden sollen, Schrauben und Nägel einsammeln

  • alle benötigten Werkzeuge einpacken, zusätzlich noch Schrauben, Nägel, Hammer, Akkuschrauber und Klebenband

  • Fahrzeug: Freunde fragen oder einen Umzugswagen mieten, Berufsverkehr sowie Ferienanfänge meiden

  • Halteverbotszonen können in manchen Städten beantragt werden (z.B. www.halteverbot.de), sonst auf vorhandene Parkplätze ausweichen und die Parkdauer beachten

  • Helfer: hier sind eure Freunde&Familie gefragt, sonst Vermittlungen im Netz (z.B. www.studenten-vermittlung.com) oder Facebook, dabei an Getränke und Essen denken

  • zuerst wichtige Möbel mitnehmen (Küche, Bad und Bett), als letzes Dekomaterial und Kleinkram wie Bücher, usw.

  • sich dem Vermieter wenn möglich noch vor dem Umzug vorstellen, hier kann man sich auch Tipps zum Parken usw. holen

  • in der neuen Wohnung zuerst die Möbel aufbauen, erst dann die Kisten reinholen und auspacken

  • Zeitplan nicht zu eng stecken, den Helfer nicht zu viel zumuten, v.a genügend Helfer fragen, wenn sehr schwere Sachen transportiert werden müssen

  • Helferfest organisieren 

 

Erstes Inventar

  • zuerst schauen, was noch gebracht wird bzw. was der Vormieter dagelassen hat

  • den Vormieter fragen, ob Möbel übernommen werden können, v.a. bei der Küche (Kostenfalle)

  • Freunde/Familie/Verwandte nach einzelnem Geschirr, ungebrauchten Küchenutensilien und übrigen Möbeln fragen

  • fehlende Möbel können kostengünstig bei Secondhandläden erstanden werden und dann mit ein bisschen Farbe oder Deko aufgepeppt werden

  • in Möbelgeschäften bekommt man super Regalsysteme für schwere Unibücher, oder einfach ein Regalbrett mit Ziegelsteinen umfunktionieren

  • Kleinanzeigen und Ebay durchforsten: hier findet man oft Schnäppchen v.a. bei größeren Möbeln

  • in manchen Gemeinden wird der Sperrmüll an den Straßenrand gestellt und dann eingesammelt, hier findet man oft noch gut erhaltene Sachen, bisschen saubermachen und individualisieren, dann sind sie wie neu - Vorsicht bei Regen: Nasse Möbel fangen leicht an zu schimmeln

  • auf Flohmärkten findet man oft Lieblingsstücke

  • auf dem Dachboden findet man oft super Möbel, die daheim einfach nicht gebraucht werden

  • Basteltipps: einen Tisch mit Fotos verzieren, dann eine Folie drüber kleben, um das Ganze zu fixieren; Hände an der Wand von den Umzugshelfer als schöne Erinnerung

  • helle Möbel lassen einen Raum größer wirken

  • Vorsicht: in einer Kleinstadt befinden sich oft wenige Geschäfte in der Nähe, daher sollte alles schon eingekauft sein. In einer Großstadt hat man dagegen Probleme mit dem Verkehr und einem Überangebot; vor dem Umzug am besten schon informieren und klären, welche Möbel gekauft werden sollen und dann gezielt diese Geschäfte anfahren.