Eröffne neue Perspektiven!

Als Schüler*in haben wir bereits einen sehr guten Eindruck vom Lehrberuf gewinnen können. Dabei haben wir jedoch nur eine Perspektive eingenommen: die Schülerperspektive. Diese eigenen Schulerfahrungen sind prägend für dein pädagogisch-professionelles Handeln als zukünftige Lehrkraft. Über die Jahre haben sich Muster und Routinen entwickelt, die du ganz intuitiv wieder aufgreifen wirst, wenn du selbst vor der Klasse stehst und unterrichtest.

Deshalb ist es wichtig, zu reflektieren, was dich in deiner Schulzeit geprägt hat, welche Erfahrungen und Erlebnisse förderlich waren, dem Berufswunsch Lehrkraft nachzugehen und welche Ideale du dir vornimmst, Schule und Unterricht anders zu gestalten. Reflexion bedeutet, sich im Beruf durch vertieftes und bewusstes Nachdenken weiter zu professionalisieren.

HERZ: Warum möchte ich Lehrer*in werden? Was ist meine Vision?

KOPF: Was und wer hat mich besonders geprägt auf meinem Weg Lehrer*in zu werden?

HAND: Erstelle eine Mindmap nur aus Bildern (ohne Worte) und überlege, welche positiven Bilder dir in den Kopf kommen, wenn du an Schule und deinen zukünftigen Beruf als Lehrkraft denkst. Welche Emotionen werden geweckt? Worauf freust du dich besonders? Mehr zum Thema „Verständnisintensives Lernen“ findest Du hier.

Zur Autorin: Ulla hat in Bamberg Gymnasiallehramt studiert und arbeitet nun als Hochschulreferentin in der BLLV Geschäftsstelle in München. (Erfahre mehr über die Studierendengruppe Bamberg)