FAQs zum Staatsexamen Lehramt*

Hier findest Du Infos und Fakten zum Staatsexamen im Lehramt.

Wie kann ich das Staatsexamen in der Regelstudienzeit schaffen?

Das letzte Semester vor dem Examen in Bayern ist bisher dafür vorgesehen, ECTS-Punkte zu absolvieren. Für die Examensvorbereitung braucht man jedoch Zeit. Wie soll man sich auf das Examen vorbereiten und gleichzeitig noch 30 ECTS-Punkte erwerben? Momentan bleiben zwei Möglichkeiten: Kurse vorziehen, um das Studium in Regelstudienzeit abzuschließen oder ein Semester dranhängen. Wer länger studiert, verliert allerdings seinen Freiversuch, hat also nur zwei Versuche, das Examen zu bestehen. Das muss sich ändern. Die Studierenden im BLLV wollen das so nicht hinnehmen und fordern: das Lehramtsstudium sollte die Examensvorbereitung in der Regelstudienzeit berücksichtigen. Mehr zu unseren Forderungen.

Was ist eigentlich das Staatsexamen?

Studiengänge, deren Absolventen später wahrscheinlich beim Staat angestellt sein werden und deren qualifizierte Ausbildung ein allgemeines Interesse ist, schließen ihr Studium mit dem Staatsexamen ab. Das sind Studiengänge wie bspw. Medizin, Jura, Pharmazie und  Lehramt.
Alle diese Studiengänge haben gemein, dass sie nach dem Studium das 1. Staatsexamen erhalten, woraufhin eine Praxisphase folgt, die mit der zweiten Staatsprüfung und dem 2. Staatsexamen endet, womit die Ausbildung abgeschlossen ist.

Unterschiede gibt es einige: So sind bspw. bei einigen Studiengänge die Anforderungen und Abläufe der Prüfung bundesweit einheitlich vom Staat vorgegeben, um einen gleichen Ausbildungsstandard zu gewährleisten. Jedoch nicht beim Lehramt. Hier sind Anforderungen und Ablauf Ländersache.

Wie wird die Endnote des Staatsexamens berechnet?

Die Antwort ist leider sehr umfangreich, da die Berechnung der Endnote schulartspezifisch geregelt ist. Die Antwort kannst Du hier nachlesen.

Staatsexamen nicht bestanden - gibt es eine Möglichkeit, trotzdem noch LehrerIn zu werden?

Ja, es gibt Möglichkeiten, noch Lehrkraft zu werden. Dies ist aber abhängig in welchem Fach Du nicht bestanden hast. Nähere Infos gerne auch in persönlicher Beratung. Melde Dich hierzu gerne bei Ulla, unserer Hochschulreferentin: 089 72100 140 oder hochschulreferat(at)bllv.de. 

Darf ich im GSP Examen auch eine 5 schreiben?

Prinzipiell kannst Du schon eine 5 schreiben, wenn sich aus der Gesamtsumme eine Note ergibt, die nicht schlechter als „ausreichend“ ist.

So werden die Noten laut LPO berechnet: „Die Gesamtnote der Ersten Lehramtsprüfung für die Lehrämter an Grundschulen, Mittelschulen und Realschulen wird in der Art gebildet, dass die Summe aus dem zweifachen Zahlenwert der Fachnote in Erziehungswissenschaften, den je dreifachen Zahlenwerten der Fachnoten für die beiden Fächer der Fächerverbindung und dem einfachen Zahlenwert der Note für die schriftliche Hausarbeit durch 9 geteilt wird.“ (LPO §4)

Hier kannst Du nachlesen, wann Du nicht bestanden hast

Welche Examensprüfungen muss man im Lehramt Grundschule absolvieren?

Im Lehramt Grundschule schreibt man in seinem Hauptfach Examen und in Grundschulpädagogik. Hier findest Du alle Infos zu GS und hier zu den jeweiligen Unterrichtsfächern. Melde Dich bei weiteren Fragen gerne bei Ulla, unserer Hochschulreferentin: 089 72100 140 oder hochschulreferat(at)bllv.de.

Welchen Taschenrechner und Formelsammlung darf ich im Matheexamen benutzen?

Jeden Taschenrechner ohne Graphendarstellen. Was die Formelsammlung angeht: die “gelbe” und “orange”, nicht die “graue” aus dem Studium.

Wie werden beim Matheexamen die Punkte vergeben? Einheitlich?

Soweit uns bekannt ist, gibt es keine Vorgaben. Jeder Korrektor/jede Korrektorin vergibt Punkte im eigenen Ermessen, auch Folgefehler können individuell festgelegt werden.

Wie viele Seiten umfasst eine Zulassungsarbeit?

Es gibt keine genaue Vorgabe bezüglich der Seitenzahl. Der Betreuer bzw. die Betreuerin der Zulassungsarbeit legt diese fest, meist handelt es sich um ca. 60-80 Seiten.

Warum dauert es so lange bis die Prüfungstermine bekannt gegeben werden?

Im Anschluss an die Anmeldung der Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer werden v.a. die Termine für die schriftlichen Einzelprüfungen überschneidungsfrei festgelegt. Dabei sind die ca. 350 schriftlichen Einzelprüfungen der in unterschiedlichen Fächerverbindungen (und ggf. Erweiterungsfächern) gemeldeten ca. 7.500 Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer zu berücksichtigen. Zudem müssen die Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer des vorhergehenden Prüfungstermins mit betrachtet werden, da diese sich möglicherweise noch zu einer Wiederholung der Prüfung melden. Die konkrete Terminplanung erfordert die Meldedaten der Kandidatinnen und Kandidaten bzgl. des Lehramts und der Fächerverbindung, damit diese von den abzulegenden Prüfungen zeitlich überschneidungsfrei geplant werden können. Somit können die Planungen erst nach Meldeschluss zur Prüfung und dem Erfassen und der Auswertung dieser Planungsvoraussetzungen beginnen. Der Meldeschluss zur Ersten Staatsprüfung ist sechs Monate vor Beginn des Prüfungszeitraums. Für die Erfassung und Auswertung der Meldedaten von ca. 7.500 Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmern sind etwa zwei Monate vorgesehen. Für die Erstellung des Terminplans werden ca. eineinhalb Monate benötigt.

Wann werden die Prüfungstermine veröffentlicht?

Alle Prüfungszeiträume sind auf den Seiten des Prüfungsamtes der jeweiligen Universität zu finden. Bis spätestens zwei Wochen vor Prüfungsbeginn werden alle Termine online gestellt (der vorher online gestellte "vorläufige Plan" wird dann hinfällig). Außerdem findet ihr die Termine noch einmal im Zulassungsschreiben des Kultusministeriums, welches allerdings erst sehr kurz vor der Prüfung versendet wird.

Die voraussichtlichen Zeiträume, in denen die schriftlichen, praktischen und mündlichen Einzelprüfungen stattfinden, werden etwa zehn Monate vor Beginn des jeweiligen Prüfungstermins per Bekanntmachung veröffentlicht.

Der vorläufige Terminplan, der die konkrete Terminierung der Einzelprüfungen enthält, wird in der Regel zweieinhalb Monate vor Beginn des Zeitraums der schriftlichen Prüfungen an den jeweiligen Hochschulstandorten ausgehängt und später mit dem Zulassungsschreiben allen Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmern auch individuell schriftlich mitgeteilt. Zusätzlich werden die Bekanntmachung, die die Prüfungszeiträume enthält, wie auch der vorläufige Terminplan auf der Web-Präsenz des StMUK veröffentlicht.

Wo werden die Examen korrigiert?

Das Examen wird von zwei prüfungsberechtigten Personen aus ganz Bayern korrigiert. Die Namen der prüfenden Personen bleiben geheim.

Gibt es einen Erwartungshorizont? Oder sprechen sich alle Korrektoren ab?

Grundlage der Bewertung schriftlicher Einzelprüfungen nach § 26 Abs. 11 Doppelbuchst. ff Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) sind einzig die Aufgabenstellung und die Ausführungen der Prüfungsteilnehmerin/des Prüfungsteilnehmers hierzu unter Verwendung der Notenskala inkl. Legaldefinition der Noten nach § 12 Abs. 1 LPO I. Die Bewertung wird durch die bestellten prüfungsberechtigten Personen entsprechend in eigener Verantwortung durchgeführt. Gegebenenfalls vom Ersteller des Themas zur Verfügung gestellte Lösungshinweise stellen ein für den Prüfer unverbindliches internes Arbeitspapier dar. Solche Lösungshinweise betreffen somit nicht das konkrete Prüfungsverfahren der einzelnen Prüfungsteilnehmerin/des einzelnen Prüfungsteilnehmers, sondern geben den Prüfern lediglich eine allgemeine Hilfestellung.

Die Vorgabe eines verbindlichen Erwartungshorizonts oder eines verbindlichen Bewertungshorizonts z.B. durch das StMUK wäre ein Eingriff in die fachliche Bewertungshoheit der Prüfer, die ihnen auch durch die einschlägige Rechtsprechung zugestanden wird.

Die Studierenden im BLLV wollen das so nicht hinnehmen und fordern einen transparenten Bewertungs- und Erwartungshorizont. Mehr zu unseren Forderungen.

Wo werden die Examen korrigiert?

Das Examen wird von zwei prüfungsberechtigten Personen aus ganz Bayern korrigiert. Die Namen der prüfenden Personen bleiben geheim.

Wann soll ich mit dem Auswendiglernen anfangen?

Das lässt sich leider schlecht allgemein sagen. Jeder lernt unterschiedlich schnell und gut auswendig. Wichtig ist, dass Du bei der Menge an Stoff für das Examen die Inhalte gut im Gedächtnis verankert hast. Kurzfristiges "Bulimielernen" ist wenig sinnvoll. Im Zweifel fang lieber früher an, dann hast du mehr Zeit für Wiederholungen.

Wie bereitet man sich eigentlich am besten auf das Grundschulpädagogik Examen vor?

Ein Tipp einer Studentin: In GSP ist es so, dass sechs Fragen im Examen drankommen und die meistens zu Lernbereichen kombiniert werden. Deswegen reicht es nicht, wenn man da nur für einen Lernbereich lernt. Wir machen es so, dass wir zu allen sechs Lernbereichen Skripte schreiben. Wir nutzen da die Vorlesung als Orientierung und ergänzen dann durch Bücher oder Google. Wir haben uns dann auf vier Bereiche fokussiert, die sich gut verbinden lassen. Die "Randthemen" kannst Du dann entweder weglassen oder nur kurz anschauen. Übrigens: Von diesen sechs Fragen, die gestellt werden, muss man nur eine bearbeiten. Es lohnt sich aber trotzdem, sich mehrere Lernbereiche anzuschauen und zu lernen.

Wie sehr darf man auf die Prognosen der Einstellungschancen vertrauen?

Es ist wichtig sich daran zu orientieren, aber natürlich können die Prognosen nie eine 100%ig sichere Aussage geben. Wir empfehlen auch die Bildungspolitik zu verfolgen, weil dort über Lehrerstellen entschieden wird. Hier findest Du die aktuellen Einstellungszahlen.

Was passiert bei Fehlern in der Examensaufgabe?

In der Regel gibt es einen Zeitzuschlag und/oder der Fehler wird bei der Korrektur berücksichtigt. Wir verstehen aber, dass das natürlich nicht immer ausreichend ist und setzen uns daher dafür ein, dass es eine bessere Kontrolle im Vorfeld geben muss! Mehr zu unseren Forderungen findest Du hier.

Wie sieht eine Aufgabe im Staatsexamen aus?

Wir haben alle Prüfungsaufgaben der vergangenen Staatsexamen für Dich online zum Download bereitgestellt. Hier kannst Du diese herunterladen.

Was passiert, wenn man in einer Prüfung durchfällt? Muss man dann das komplette Erste Staatsexamen wiederholen? Oder reicht nur die eine Teilprüfung?

Wenn man zwei Fächer studiert und nur in einem durchfällt, muss man nur das nichtbestandene Fach wiederholen. Hier kannst Du im genauen Auszug der LPO nachlesen.

Welche Noten brauche ich zum Bestehen? Kann ich in einer Einzelprüfung auch eine 6 haben?

Diese Frage ist sehr komplex. Ja, man kann in bestimmten Konstellationen auch in Einzelprüfungen die Note 6 haben und trotzdem bestehen.

Wichtig dabei ist, die Berechnung der Noten zu kennen. Hier kannst Du nachlesen, wie die Gesamtnoten berechnet werden. Die Berechnung der Fachnoten ist hier nachzulesen. Melde Dich bei weiteren Fragen gerne bei Ulla, unserer Hochschulreferentin: 089 72100 140 oder hochschulreferat(at)bllv.de.

Wie entsteht eine Examensaufgabe?

Wir haben für das Fach Grundschulpädagogik (GSP) bei Frau Prof. Dr. Bärbel Kopp, Institut für Grundschulforschung und Vizepräsidentin Education an der FAU Erlangen-Nürnberg nachgehakt.

Es gibt eine Konferenz der Bayerischen GSP, die eine AG "Klausurkoordination" etabliert hat. In dieser AG befindet sich aus jedem Standort, an dem das Lehramt Grundschule angeboten wird, eine Person. Jeder Standort erstellt zwei Themenvorschläge für die GSP Examensklausur, die in einem anonymen Reviewverfahren bewertet werden. Danach werden die Aufgabenstellungen in ein erstes Ranking gebracht. In einer mehrstündigen Klausurtagung bewertet die AG dann jeden einzelnen Vorschlag auf Mach- und Lösbarkeit und gemeinsam werden zwei Themenansätze erstellt. Der Vorteil bei diesem Vorgehen ist, dass jeder Standort bewerten kann, ob für die Studierenden an der eigenen Universität die eingereichte Aufgabe gut zu bewältigen ist und somit dafür gesorgt werden kann, dass die gestellten Themen zum Lehrangebot passen. Mit großer Sicherheit finden sich so in den sechs Themen, die zur Auswahl stehen, solche Fragestellungen, die von den Studierenden an jedem Standort gut bearbeitet werden können. Wir bleiben dran und recherchieren, wie es bei anderen Fächern gehandhabt wird!

Wie sieht das Fächerexamen in Sport aus?

Vertieft Studierende haben 3 schriftliche Prüfungen: 1. Sportpädagogik. 2. Bewegunswissenschaft oder Trainingswissenschaft. 3. Anatomie oder Physiologie. Für alle Prüfungen haben sie 4h Zeit.

Nicht-vertieft Studierende haben nur 2 schriftliche Prüfungen: 1. Sportpädagogik: 3h Zeit und 4 Aufgaben zum auswählen. 2. Bewegunswissenschaft oder Trainingswissenschaft: 4h Zeit.

Wie sieht das Fächerexamen in Deutsch aus?

Das Fächerexamen in Deutsch besteht aus drei Teilen. Eine Prüfung wird in der Didaktik geschrieben. Hier stehen 3 Fragen zur Auswahl und eine davon muss beantwortet werden.

Die beiden anderen Prüfungen finden in der Fachwissenschaft statt, wobei je nach Art des Studiums - vertieft wie bei Gymnansiallehramt oder nicht-vertieft wie z.B. bei Grundschullehramt - eine kleine Auswahlmöglichkeit zwischen den Teilbereichen Sprachwissenschaft und Neuere sowie Ältere Deutsche Literaturwissenschaft (NDL und ÄDL) besteht. Nicht-vertieft Studierende müssen die Prüfung in Sprachwissenschaft verpflichtend ablegen und können für die zweite Prüfung zwischen NDL und ÄDL wählen. Vertieft Studierende haben im Gegensatz dazu eine Prüfung im Hauptgebiet NDL und können für das Nebengebiet zwischen Sprachwissenschaft und ÄDL wählen.

Auch in den Prüfungen der Fachwissenschaften werden dann wieder mehrere Themen zur Wahl gestellt.
P.s.: Im Didaktikfach Deutsch ist für Grundschullehramt keine Examensprüfung abzulegen, für Mittelschullehramt hingegen schon.

Wie sieht das Examen in Schulpsychologie aus?

Das Examen sieht in allen Schularten gleich aus: Es gibt drei Prüfungen.
1. Diagnostik: Man hat 6 Stunden Zeit zur Erstellung eines Gutachtens, es stehen 3 Fälle zur Auswahl.
2. Klinische Psychologie: In 4 Stunden stehen 3 Themen mit drei Aufgaben zur Auswahl.
3. Pädagogische Psychologie: Auch hier schreibt man 4 Stunden und hat 3 Themen zur Auswahl.

Wie sieht das Fächerexamen in Mathe aus?

Das Fächerexamen Mathe besteht aus drei Teilen. Didaktik, Analysis und lineare Algebra + Geometrie.

Nicht-vertieft Studierende haben in der Didaktik Prüfung 3 Stunden Zeit und können sich aus 3 Aufgaben (bestehend aus je 3 Teilen) eine aussuchen. In den anderen zwei Prüfungen werden 3 Themen zur Auswahl gestellt mit je ca. 4 Aufgaben (je nach Umfang der Aufgaben), wobei ein Thema komplett bearbeitet werden muss. Für diese Prüfungen hat man jeweils 4 Stunden Zeit.

Vertieft Studierende haben 1.Didaktik 2.Analysis (reelle Analysis einschließlich gewöhnlicher Differentialgleichungen, Funktionentheorie) und 3.Lineare Algebra, Algebra und Elemente der Zahlentheorie. Didaktik ist dreistündig. Die anderen beiden Fächer jeweils 4 Stunden mit 3 Themen zur Auswahl pro Fach, wovon jedes Thema jeweils 5 Aufgaben beinhaltet. Wird ein Thema gewählt müssen alle 5 Aufgaben des Themas bearbeitet werden.

P.S. Im Didaktikfach Mathe ist für Grundschullehramt keine Examensprüfung abzulegen, für Mittelschullehramt hingegen schon

Wie sieht das Fächerexamen in Englisch aus?

Vertieft Studierende haben für Didaktik drei Stunden Zeit und drei Aufgaben zur Auswahl. Ebenso gibt es drei Stunden Zeit für Literaturwissenschaft. Hier gibt es unterschiedliche Aufgaben zu den Epochen aus UK und USA (erfahrt von Gerrit mehr über die Epochen). Pro Epoche sind es drei Aufgaben, die bearbeitet werden müssen.

In Sprachwissenschaft (Zeit: 3 Stunden) kann man sich zwischen Altenglisch, Mittelenglisch und synchroner Sprachwissenschaft entscheiden. Die letzte schriftliche Prüfung findet in Sprachpraxis statt. Für diese hat man fünf Stunden Zeit. Sie besteht aus einer Übersetzungsaufgabe vom Englischen ins Deutsche und zwei Aufgaben in der Textproduktion.

Zusätzlich zu den schriftlichen Prüfungen findet noch eine mündliche Prüfung statt (30 Minuten), bei der ein Thema genauer vorbereitet wird und generelle Fragen zu Landeskunde gestellt werden. Anhand der Prüfung wird auch die Sprachfertigkeit geprüft.

Was die Didaktikprüfung angeht, gelten die gleichen Regeln für Nicht-vertieft Studierende. Für die zweite Prüfung kann man sich jedoch zwischen Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft entscheiden (jeweils 3 Stunden Zeit).

In Literaturwissenschaft hat man die Wahl aus 3 Themen. Es werden textbasierte Aufgaben zur Interpretation mit literaturgeschichtlicher Situierung gestellt (2x Anglistik, 1x Amerikanistik). Die Wahl besteht zwischen dramatischen, lyrischen und narrativen/expositorischen Texten ab 1800. In Sprachwissenschaft gibt es eine Aufgabe aus dem Neuenglischen. Es gibt ungefähr neun Teilaufgaben aus verschiedenen Teilbereichen, die bearbeitet werden müssen. In der schriftlichen Sprachpraxis Prüfung hat man vier Stunden Zeit und diese besteht zu 50% aus der Übersetzung vom Englischen ins Deutsche und zu 50% aus Textproduktion. Die mündliche Prüfung dauert für die nicht-vertieft Studierenden auch 30 Minuten, die Anforderungen hierfür hängen vom Prüfer ab. Generell gilt es aber ein Thema spezieller vorzubereiten. Zusätzlich werden Grundlagenkenntnisse zu amerikanischer und britischer Landeskunde geprüft sowie die Sprechfertigkeit.

Dir fehlt eine Info? Wir ergänzen unsere FAQs regelmäßig. Es lohnt sich also, öfter vorbeizuschauen! Du kannst aber auch den Fragen-Freitag auf unserem Instagram Account lehramt_stexit nutzen. Hier beantworten die Lehramtsstudierenden Carina, Franzi und Gerrit Deine Fragen zum Thema Staatsexamen.


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